Jein !
Es ist so, daß es in der "Anfangszeit" der PCs durchaus einige Möglichkeiten gab, einem PC (damit meine ich jetzt Intel 80x86 kompatible Plattformen) wirklich ernste Schäden per Software zuzufügen. Das ist heute (fast) nicht mehr möglich.
Die heutige Hardware (mit Ausnahme von Systemen, die wirklich vom Entwicklertisch in die Geschäfte kommen, also die Systeme, die das Maximum an aktueller Performance bieten) ist so sehr gegen solche Angriffe abgesichert, daß ernsthafte Beschädigungen nicht mehr zu befürchten sind.
Das liegt daran, daß heutige Hardware in der Regel ihre eigene Software (in der sog. Firmware) mitbringen, die von außen nicht angreifbar ist, weil sie nicht einmal vom eingesetzten Betriebssystem manipuliert werden kann.
In vergangenen Zeiten war es z.B. noch möglich, direkte Befehle an die Steuerungselektronik einer Festplatte zu senden. Beliebt war die Kombination, eine Festplatte ohne vorheriges Parken der Köpfe in den Stillstand zu bringen. Resultiert in einem Totalverlust der Festplatte, weil die Köpfe auf einem geschwindigkeitsabhängigen Luftpolster schwebten und ohne dieses die Platte in (Anzahl_der_Köpfe+1) Teile teilten ...
Heutige Platten parken sich selbstständig mit dem Restschwung der Rotation.
Nichtsdesttrotz können Viren schlimme Beschädigungen verursachen. Allerdings nur noch sehr selten (zum Beispiel durch Übertaktungen) im Bereich der Hardware, sondern viel mehr im Bereich der Software.
Quelle: div.

