In vielen Filmen und Büchern über Piraten oder Freibeuter kam diese Szene oft vor:
Eine Person (Pirat der Aufständig wurde, Gefangene usw.) wird gezwungen, auf einem Holzbrett sich zu stellen bzw. zu gehen, was vom Schiffsoberdeck frei nach Außen liegend positioniert wurde (über die Planken).
Diese Person musste dann entweder "freiwillig" in das Wasser springen oder das Brett wurde einfach schnell eingezogen, so das die betreffende Person in das Wasser stürzte.
Diese Legende ist frei erfunden und tauchte in Büchern Anfang des 19 Jahrhundert erst auf von damaligen Unterhaltungs Autoren. Es gibt niergends Aufzeichnungen von dieser Methode bei Piraten.
Viel eher wurden Menschen von Piraten und anderen Seefahrern auf einer Insel ausgesetzt mit geringen Nahrungsvorräten oder sie wurde an einem Seil befestigt das vom Bug/Heck aus unter dem Schiff Rumpf durchgezogen wurde.
Bei der ersten Bestrafungsmethode starb die Person an Verdursten, bei der zweiten an schweren Verletzung, die durch die rauhen Ablagerungen am Rumpf entstanden sind.

