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Das Grabtuch von Turin stammt aus dem Mittelalter
Ammenmärchen von Elke

Falsch.
Bei der C14-Methode (Radiocarbonmethode) zur Bestimmung der Altersmessung ist beim Grabtuch der Fehler unterlaufen, dass Wachsmoleküle (im Stoffgewebe des Grabtuchs) in Kombination mit der Radiocarbonmethode zu falschen Ergebnissen führen, die um Jahrhunderte daneben liegen.

Auf dem Tuch wurden außerdem Pollen von Pflanzen gefunden, die ausschließlich an Stellen vorkommen, die mit den geschichtlich überlieferte Aufenthaltsorten des Tuches übereinstimmen. Zudem wurden Bildspuren von Pflanzen entdeckt, die in diesem Ensemble nur in der Gegend von Jerusalem vorkommen.

Auf beiden Augen wurden Spuren von Münzen entdeckt, die von Pontius Pilatus in den Jahren 29 und 31 geprägt wurden. guten

Es wurden auf und neben dem Körper Bildspuren von verschiedenen Gegenständen gefunden, so unter anderem ein Amulett, ein römischer Speer, eine Zange, ein Hammer, ein Nagel und eine Geißel. Alles deckt sich mit Darstellungen von Objekten, wie sie im 1. Jahrhundert in Palästina verwendet wurden.

Im Fußbereich des Grabtuchs wurde bei der STURP-Untersuchung signifikante Mengen von Straßenstaub gefunden. Kein Fälscher des Mittelalters würde wohlauf derartige Details achten.

Anthropologen behaupten, der Mann auf dem Tuch habe das Aussehen eines etwa 30 bis 40 Jahre alten semitischen Juden.

Der Grad der Färbung (Graustufe) leitet sich direkt aus dem Abstand ab, den das Tuch vom Körper hatte .Mit Hilfe eines Computerprogrammes war es möglich, dreidimensionale Bilder zu erstellen.

Die Entstehung des Bildes selbst blieb für die Wissenschaft lange Zeit ein Rätsel - wie es auch in dem STURP-Abschlussbericht zum Ausdruck gebracht wurde:

"Wir können heute schließen, dass das Abbild auf dem Grabtuch das eines wirklichen Menschen ist, der gegeißelt und gekreuzigt wurde. Es ist nicht das Werk eines Künstlers. Die Blutspuren enthalten Hämoglobin, ein Test auf Serum Albumin verlief positiv. Das Abbild bleibt weiterhin ein Geheimnis, und bis nicht weitere chemische Untersuchungen stattfinden und ... vielleicht zukünftige Wissenschaftler eine Erklärung finden, bleibt das Problem ungelöst".

Quelle: mehrere Grabtuch-Info-Websites (auch von der eigentlichen Untersuchungskommission sowie eine zweistündige TV-Dokumentation von Discovery Channel

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