Viele Fische können durchaus Schallwellen wahrnehmen; die nötigen Organe, die sog. Fischohren, befinden sich in Kapseln hinter den Augen. Manche, wie Knurrhahn, Tigerfisch, Krächzerfisch, Hornfisch, Katenwels und der gemeine Trommelfisch, erzeugen auch mehr oder weniger laute Töne (um sich mit Artgenossen zu verständigen, aber auch um Feinde abzuschrecken), die mit empfindlichen Mikrofonen aufgefangen werden können. Dabei bedienen sie sich der Flossenknorpel, der Zähne oder ihrer Luftblase. (Bei Katzenwelsen etwa wird die ausweichende Luft an Membranen vorbeigeführt, die zu schwingen anfangen und damit Geräusche hervorbringen.)
Quelle: Literaur Roland Michael: Wie, was, Warum?

